Brustschmerzen bei Minusgraden können Warnzeichen für Herzinfarkt sein

Wer bei klirrender Kälte vor die Tür tritt und beim Einatmen Schmerzen oder ein Brennen im Brustkorb spürt, sollte besser einen Arzt aufsuchen. Denn es könnte sich dabei um einen Anfall von Kälteangina handeln, ein Zeichen für eine ernste Herzerkrankung. Wie groß die Gefahr eines Herzinfarktes ist und ob ein vorbeugender Eingriff erfolgen muss, klärt eine Myokardszintigraphie. Die nuklearmedizinische Untersuchung kann einen Herzinfarkt mit 99-prozentiger Sicherheit ausschließen und unnötige Herzkatheter-Untersuchungen verhindern. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) hin. Winterkälte setzt dem Herzen zu. Die Minustemperaturen verengen die Gefäße, und das Herz muss das Blut gegen einen erhöhten Widerstand … Brustschmerzen bei Minusgraden können Warnzeichen für Herzinfarkt sein weiterlesen

Herzschwäche: Ursache liegt oftmals in den Herzklappen

Aktuellen Zahlen zufolge gelten Erkrankungen des Herz-Kreiskreislauf-Systems als Todesursache Nummer eins in Deutschland. Nach Angaben des Deutschen Herzberichts steigt dabei unter anderem die Anzahl der an Herzinsuffizienz erkrankten Patienten kontinuierlich. „Oftmals liegt das Problem in den Klappen“, weiß Dr. Stefan Wiedemann, Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin II im HELIOS Klinikum Pirna und fügt hinzu: „Diese sind verantwortlich für die Steuerung des Blutstroms innerhalb des Herzens und der Arterien in nur eine Richtung.“ Kommt es zu einer Verengung oder auch einer Undichtigkeit der Klappen, fließt das Blut in die falsche Richtung, was fatale Folgen haben kann. Abhängig davon welche … Herzschwäche: Ursache liegt oftmals in den Herzklappen weiterlesen

Weihnachtsstress für die Zähne: Richtiges Naschen beugt Karies vor

Obwohl die Weihnachtszeit als besinnlich gilt, gestaltet sie sich für die Zähne sehr anstrengend. Denn Leckereien wie Lebkuchen, Schokolade und Glühwein schmecken nicht nur gut, ihr übermäßiger Genuss verursacht gleichzeitig Karies. Dr. Stephan Ziegler, leitender Zahnarzt und Gründer der KU64-Zahnarztpraxis aus Berlin, zeigt auf, wie sich die Zähne im Advent schützen lassen. Süße Versuchungen Winterliche Spezialitäten wie Dominosteine und Stollen gehören selbstverständlich zur Weihnachtszeit dazu, schaden den Zähnen allerdings durch ihren hohen Gehalt an Zucker. Dieser befindet sich jedoch nicht nur in Süßigkeiten, sondern auch in Glühwein und Punsch. Nach dem Verzehr wandeln Bakterien im Mundraum den Zucker in Säure … Weihnachtsstress für die Zähne: Richtiges Naschen beugt Karies vor weiterlesen

Schwäche, Sturzgefahr und Knochenbrüche: Altersproblem Muskelabbau wird oft unterschätzt

Ausreichend trainierte Muskulatur ist eine zentrale Voraussetzung für den Erhalt von Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter. Der Rückgang von Muskelmasse und -funktion, die sogenannte Sarkopenie, führt zu Gebrechlichkeit, Schwäche und Balancestörungen. Stürze und Knochenbrüche können die Folge sein. Dennoch wird der altersbedingte Muskelabbau mit seinen gravierenden Auswirkungen für die Betroffenen immer noch unterschätzt: Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM)  hin. Muskelerhalt und -aufbau sei bis ins hohe Alter möglich. Ärzte sollten deshalb immer die Muskelmasse ihrer Patienten im Blick haben und gegebenenfalls frühzeitig Bewegung, gezieltes Training sowie eine eiweißreiche Diät verordnen.  Etwa … Schwäche, Sturzgefahr und Knochenbrüche: Altersproblem Muskelabbau wird oft unterschätzt weiterlesen

Künstliches Kniegelenk: Bis zu zwanzig Prozent der Patienten sind nicht zufrieden

Bis zu zwanzig Prozent der Patienten, die mit einem künstlichen Kniegelenk leben, sind mit ihrer Knie-Prothese nicht zufrieden1. Lockerungen, Infektionen, aber auch Bewegungseinschränkungen und Schmerzen gehören zu den häufigsten Gründen. Da viele der Probleme in Zusammenhang mit bereits bestehenden Grunderkrankungen auftreten, fordert die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) eine bessere Aufklärung der Patienten vor der Entscheidung für den Eingriff. Dazu gehört das Abwägen der individuellen Risiken gegenüber den Vorteilen, aber auch das Korrigieren unrealistischer Erwartungen an das Implantat. In jedem Fall müssen vor einer Prothesenimplantation alle anderen Therapieoptionen ausgeschöpft worden sein.  Im Jahr 2016 haben etwa 187 000 … Künstliches Kniegelenk: Bis zu zwanzig Prozent der Patienten sind nicht zufrieden weiterlesen

Chicken Nuggets: Antibiotikaresistente Keime auf dem Teller

Von Chicken Nuggets sollte man lieber die Finger lassen, rät ÖKO-TEST in der aktuellen November-Ausgabe. Die Gründe dafür sind unzählig: So fand das Labor beispielsweise in drei Proben Keime, gegen die einige Antibiotika nicht mehr wirken. Schuld daran ist, dass die Tiere aufgrund katastrophaler Haltungsbedingungen krank werden und massenhaft Antibiotika verabreicht bekommen. Und auch die Panade hat es in sich: Sie ist nicht nur eine Kalorienbombe, sondern steckt auch voller Schadstoffe. ÖKO-TEST hat 14 Chicken-Nuggets-Proben im Labor analysieren lassen und die Hersteller mithilfe eines umfangreichen Fragebogens befragt. Das Verbrauchermagazin wollte genau wissen, woher das Fleisch stammt, wie die Hühner gelebt … Chicken Nuggets: Antibiotikaresistente Keime auf dem Teller weiterlesen

Schmerzexperten warnen: Cannabis ist kein Allheilmittel in der Schmerztherapie

Die Deutsche Schmerzgesellschaft und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft  (DMKG) weisen darauf hin, dass lediglich bei einem Bruchteil der Erkrankungen mit chronischen Schmerzen erwiesen ist, dass cannabisbasierte Arzneimittel helfen. Von einer Eigentherapie mit Cannabisblüten raten Experten ausdrücklich ab, da die Dosierungen ungenau seien und es zu unerwünschten, gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen kommen könne. „Es besteht keine ausreichende Evidenz, dass cannabisbasierte Arzneimittel in der Therapie bei Tumorschmerzen, rheumatischen und gastrointestinalen Schmerzen oder bei Appetitlosigkeit bei Krebs und AIDS wirksam sind“, erklärt Professor Dr. med. Winfried Häuser, Kongresspräsident und Ärztlicher Leiter des Schwerpunktes Psychosomatik der Klinik Innere Medizin I des Klinikums Saarbrücken. Häuser wertete … Schmerzexperten warnen: Cannabis ist kein Allheilmittel in der Schmerztherapie weiterlesen

Bier: erhöht es das Prostatakrebs-Risiko?

Australische Wissenschaftler sind der Meinung, dass das Trinken von großen Mengen an Bier und möglicherweise auch von Spirituosen zu einem höheren Prostatakrebsrisiko führen könnte, während das Trinken von Wein das Prostatakrebsrisiko nicht erhöht. Dass der Konsum von Alkohol das Krebsrisiko erhöhen kann, ist weit bekannt. Eine australische Studie ging nun der Frage nach, welchen Einfluss der Alkoholkonsum auf das Risiko für aggressiven Prostatakrebs hat. In die Studie wurden 1282 Patienten mit aggressiven Prostatakrebs eingeschlossen ebenso wie 951 gesunde Kontrollpersonen. Alle Teilnehmer der Studie wurden zu ihrem Alkoholkonsum 2 Jahre vor Studienbeginn befragt. Dabei interessierte die Forscher, wie viel und wie … Bier: erhöht es das Prostatakrebs-Risiko? weiterlesen

Viel bewegen, wenig belasten: So treiben Sie mit Knie-Arthrose sinnvoll Sport

Welche Sportarten sind bei orthopädischen Erkrankungen sinnvoll ? „Bei Gelenkproblemen gilt der sportliche Grundsatz: viel bewegen, wenig belasten“, erklärt Professor Dr. med. Andrea Meurer „Ideal sind zyklische Bewegungen, die das Gelenk ohne Krafteinsatz gleichmäßig durchbewegen.“    Fast jeder dritte 45- bis 67-Jährige in Deutschland ist an Arthrose erkrankt. Bei den über 65-Jährigen trifft der Gelenkverschleiß bereits jeden Zweiten. Viele Betroffene schonen sich, weil sie Schmerzen haben oder verunsichert sind, welche Belastung sie ihren Gelenken zumuten können. Der richtige Sport im richtigen Maß kann helfen, das Fortschreiten einer Arthrose zu bremsen. Nach einer Operation verbessert Bewegung das Zusammenspiel zwischen Kunstgelenk, Muskeln … Viel bewegen, wenig belasten: So treiben Sie mit Knie-Arthrose sinnvoll Sport weiterlesen

Rückenschmerz: Rheuma zu selten als Ursache erkannt

Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Meist liegt ein unspezifischer Schmerz vor, bei dem keine genaue Ursache erkannt wird. Bei etwa einem von vier Patienten mit chronischen Rückenschmerzen kann der Grund jedoch eine chronisch-entzündliche Wirbelsäulenerkrankung wie der Morbus Bechterew sein. Hierbei entzünden sich Knochen und Weichteile der Wirbelsäule und verursachen große Schmerzen. “Als Ursache für den Rückenschmerz werden entzündlich-rheumatische Erkrankungen häufig gar nicht oder erst zu spät erkannt”, bedauert Dr. med. Uta Kiltz, Oberärztin am Rheumazentrum Ruhrgebiet, Herne. Die zwei häufigsten rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen sind die rheumatoide Arthritis (RA) und die axiale Spondyloarthritis (SpA), dessen schwere Verlaufsform hierzulande auch Morbus Bechterew genannt … Rückenschmerz: Rheuma zu selten als Ursache erkannt weiterlesen