E-Autos, Smartphones und Co. : Wer stört Herzschrittmachern und implantierte Defibrillatoren?

Können elektromagnetische Felder, die durch Geräte in unserem privaten und beruflichen Alltag entstehen, Herzschrittmacher und implantierte Defibrillatoren stören? Und wie gefährlich sind diese Einflüsse?  Eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) fasst die aktuelle Studienlage zu dem Thema zusammen. „E-Autos, Smartphones und Co. : Wer stört Herzschrittmachern und implantierte Defibrillatoren?“ weiterlesen

Schlafapnoe: Kieferkorrektur stoppt nächtliche Atemaussetzer

Nächtliche Atemstörungen, das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom (SAS), sind weit verbreitet. Neuen Studien zufolge leiden 14 Prozent aller Männer und sieben Prozent der Frauen darunter. Ist eine zurückfallende Zunge die Ursache, kann eine chirurgische Verlagerung von Ober- und Unterkiefer das Leiden wirkungsvoll stoppen.

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Diabetes : Bis zu 80 Prozent der Fußamputationen sind vermeidbar

Jedes Jahr verlieren Diabetespatienten mehr als 40.000 Füße und Beine. Durch die konsequente Prävention von Fußgeschwüren und die rechtzeitige Therapie von Gefäßverschlüssen ließen sich bis zu 80 Prozent dieser Amputationen vermeiden, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG). „Diabetes : Bis zu 80 Prozent der Fußamputationen sind vermeidbar“ weiterlesen

Kribbeln in Fingern und Händen Nutzung von Smartphones und Nerven-Engpass-Syndrom

Die intensive Nutzung von Smartphones fördert vermutlich einen Nerven-Engpass im Handgelenk mit schmerzhaften Taubheitsgefühlen – das sogenannte Karpaltunnelsyndrom (KTS). Das belegen aktuelle Studien aus Asien. Wer häufig Kribbeln im zweiten und dritten Finger spürt, sollte einen Neurologen aufsuchen. „Kribbeln in Fingern und Händen Nutzung von Smartphones und Nerven-Engpass-Syndrom“ weiterlesen

Zahnärzte: Kooperationsverträge sind Erfolgsmodell für Pflegeheime

Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen sind ein echtes Erfolgsmodell für die Verbesserung der Mundgesundheit von Patienten in Pflegeheimen. Einer Studie zufolge steht statistisch in jedem 3. Pflegeheim ein Kooperationszahnarzt zur Verfügung.

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Stroke-Unit – bei Schlaganfall zählt jede Sekunde

In Deutschland erleiden jährlich etwa 270.000 Menschen einen Schlaganfall, davon circa 50 Prozent in der Altersgruppe über 75 Jahre. „Verantwortlich für den Schlaganfall ist in den meisten Fällen eine Mangeldurchblutung durch Verschluss einer Hirnarterie, die zum schlagartigen Ausfall bestimmter Funktionen des Gehirns führt“, erklärt Dr. med. Hannes Nordmeyer. „Um bleibende Schäden wie beispielsweise eine halbseitige Lähmung zu vermeiden, gilt schnelles und effektives Handeln als oberstes Ziel.“ „Stroke-Unit – bei Schlaganfall zählt jede Sekunde“ weiterlesen

Richtige Ernährung im Alter – so wichtig wie Medizin

Ernährungsgewohnheiten und der Stoffwechsel ändern sich mit dem Alter: Senioren über 70 sind körperlich meist nicht mehr so aktiv wie in jüngeren Jahren, Grundumsatz und Kalorienbedarf sinken, der Appetit nimmt ab. Dennoch bleibt der Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen unverändert hoch. Internisten warnen daher vor Mangel- und Fehlernährung in den höheren Lebensjahren. „Richtige Ernährung im Alter – so wichtig wie Medizin“ weiterlesen

Nicht jedes schmerzende Hüftgelenk braucht eine Prothese

In Deutschland werden jedes Jahr rund 400.000 künstliche Knie- und Hüftgelenke eingesetzt. Die Deutschen sind im Spitzenfeld bei der Implantation von Knie- und Hüftendoprothesen – ein fragwürdiger Rekord. „Der Einsatz eines künstlichen Gelenks sollte erst dann erwogen werden, wenn alle anderen gelenkerhaltenden Möglichkeiten der Behandlung ausgeschöpft sind“, rät Professor Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik in Bad Abbach.

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Impfen und Händewaschen statt Antibiotika: So können Sie Resistenzen vermeiden

Laut Umfrage einer Krankenkasse erhielt 2016 jeder vierte Versicherte, der erkältet war, von seinem Hausarzt Antibiotika (1). Dabei belegen viele Studien, dass Antibiotika bei Erkältungen und Grippe keinen Nutzen bringen. Stattdessen erhöht der großflächige Einsatz die Gefahr für Resistenzentwicklungen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). „Impfen und Händewaschen statt Antibiotika: So können Sie Resistenzen vermeiden“ weiterlesen

Nasenspray gegen Angststörungen: Kuschelhormon Oxytocin könnte Therapie psychischer Erkrankungen ergänzen

Angststörungen mit belastenden körperlichen und psychischen Symptomen sind die häufigsten psychischen Erkrankungen in Europa. Behandelt werden sie mit Medikamenten und/oder kognitiver Verhaltenstherapie. „Die Zahl der medikamentösen Neuentwicklungen stagniert allerdings“, sagt Professor Hurlemann, stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums in Bonn. Daher seien neuere Ergebnisse zum Potenzial des Hormons Oxytocin bei psychischen Erkrankungen von besonderer Bedeutung: „Das Hormon könnte die Symptome verschiedener psychischer Erkrankungen lindern und so Patienten mit autistischen Störungen, Borderline-Persönlichkeitsstörung oder Angststörung helfen“, erklärt Hurlemann. „Nasenspray gegen Angststörungen: Kuschelhormon Oxytocin könnte Therapie psychischer Erkrankungen ergänzen“ weiterlesen