Darmkrebsvorsorge mit verbessertem Test: Künftig suchen Antikörper nach verstecktem Blut im Stuhl

Seit dem 1. April 2017 erstatten die Krankenkassen einen neuen Test zur Früherkennung von Darmkrebs. Der bisherige Guajak-Test, der verstecktes Blut im Stuhl anzeigt, wird durch einen immunologischen Stuhltest ersetzt – den immunologischen fäkalen Okkultbluttest iFOBT. Dieser beruht auf einer Antikörper-Reaktion mit dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin und hat sich in Studien als noch zuverlässiger erwiesen als der Guajak-Test. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) rät Menschen ab 50 Jahren regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge zu gehen. Der iFOBT sollte ab dem Alter von 50 Jahren einmal jährlich durchgeführt werden. Spätestens ab 55 Jahren ist alle zehn Jahre eine Darmspiegelung … Darmkrebsvorsorge mit verbessertem Test: Künftig suchen Antikörper nach verstecktem Blut im Stuhl weiterlesen

Fettleibigkeit: Mit Spritzen oder Skalpell der Adipositas auf den Leib rücken

Ernährungsumstellung und mehr Bewegung erzielen bei Menschen mit starker Fettleibigkeit oft nur eine begrenzte Wirkung. Das Problem ist nicht die Gewichtsabnahme, sondern das Halten des reduzierten Gewichts. Immer häufiger raten Ärzte ihren sehr fettleibigen Patienten daher zu einer Operation mit Magenverkleinerung oder Magenbypass. Zudem könnte eine neue Pharmakotherapie mit Analoga zu gastrointestinalen Hormonen Menschen mit ausgeprägter Adipositas langfristig helfen, berichteten Experten auf dem 60. Deutschen Kongress für Endokrinologie in Würzburg.

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An Rücken und Gelenken wird zu schnell operiert – „Zweitmeinungsklinik“ schützt vor überflüssigen Operationen

Die Orthopädische Uni-Klinik Bad Abbach bietet Patienten jetzt vor Operationen an Rücken und Gelenken Soforttermine für Zweitmeinungsberatung.Prof Dr. Joachim Grifka warnt: „In beinahe jedem zweiten Fall ist eine Operation aus unserer Sicht nicht notwendig!“

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Schwangerschaft: Hormonexperten raten zum Funktionscheck der Schilddrüse und zu Jodtabletten

Funktionsstörungen der Schilddrüse in der Schwangerschaft gefährden die Gesundheit von Mutter und Kind. Betroffen können alle Schwangeren sein. Risikopatientinnen sind Frauen mit vorbekannter Schilddrüsenerkrankung, Typ-1-Diabetes oder anderen Autoimmunerkrankungen, ältere Schwangere und Frauen mit Übergewicht. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) rät diesen Frauen, ihre Schilddrüsenfunktion testen zu lassen. Auch fordert sie, dass alle Schwangeren Jodtabletten einnehmen sollten.

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Schwangerschaftsdiabetes: Erst Lebensstiländerung, dann Insulin

Diabetes ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft, die für die werdende Mutter wie für das ungeborene Kind ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt. Daher ist es umso wichtiger, dass jede Schwangere an dem gesetzlichen Screening in der Schwangerenvorsorge teilnimmt und mit der Behandlung nach der Diagnose so früh wie möglich beginnt, um die Gefahr für sich und ihr Kind zu minimieren. „Schwangerschaftsdiabetes: Erst Lebensstiländerung, dann Insulin“ weiterlesen

Kein Paracetamol gegen Katerkopfschmerzen!

Vorsicht: Das beliebte Schmerzmittel Paracetamol ist bei Katerkopfschmerzen tabu! „Alkohol und der Wirkstoff Paracetamol werden in der Leber teilweise über dasselbe Enzym abgebaut. Das Organ wird so doppelt belastet“, erklärt Dr. med. Jan-Peter Jansen, ärztlicher Leiter des Schmerzzentrums Berlin. Der Experte rät: „Gegen Katerkopfschmerzen sollten Betroffene lieber auf Alternativen wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen ausweichen.“

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Gesund gevögelt

Bestsellerautorin Susanne Wendel hat früher sexuell vieles ausprobiert. Das änderte sich mit einer festen Beziehung und zwei kleinen Kindern. Am sexuellen Tiefpunkt nahm sie ihr Liebesleben wieder in die Hand. Nicht abnehmen, nicht sporteln, sondern vögeln war ihr Vorsatz. Mit viel Mut zum Ungewöhnlichen entwickelte sie mit ihrem Partner ein lustvolles 12-Wochen-Sex-Programm.

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Magensäureblocker: Ohne eindeutige Diagnose nicht langfristig einnehmen

Protonenpumpeninhibitoren (PPI), auch Magensäureblocker genannt, gehören zu den hierzulande am häufigsten eingenommenen Medikamenten. Nach Angaben des aktuellen Arzneimittelverordnungs-Reports hat sich ihre Verordnung in den zurückliegenden zehn Jahren mehr als verdreifacht und lag 2015 bei rund 3,7 Milliarden definierten Tagesdosen (DDD, daily defined dose). Protonenpumpeninhibitoren sind wichtige Medikamente, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Sie würden jedoch vielfach auch bei Beschwerden eingesetzt, für die sie nicht geeignet seien. In jüngster Zeit mehren sich Hinweise, dass eine langfristige Einnahme von PPI mehr Nebenwirkungen verursachen könnte, als bislang bekannt. Eine Dauermedikation sollte deshalb nur unter ärztlicher Betreuung und bei … Magensäureblocker: Ohne eindeutige Diagnose nicht langfristig einnehmen weiterlesen

Therapeutische Impfung gegen Lungenkrebs: Positive Ergebnisse

Vorerst nur bei einer kleinen Patientengruppe bringt die therapeutische Impfung gegen Lungenkrebs positive Ergebnisse, berichten Schweizer Experten beim Lungenkrebs-Weltkongress in Wien. Die Vakzine ist noch im Frühstadium der klinischen Entwicklung. Derzeit ist die sogenannte Immuntherapie bei immer mehr Krebserkrankungen hoch im Kurs. Bei dem innovativen Ansatz geht es um das Lösen jener „Bremsen“, welche das körpereigene Abwehrsystem des Menschen daran hindern, den bösartigen Tumor anzugreifen. Im Rahmen der Forschungen zu Immuntherapien könnten innovative Vakzinierungsansätze Erfolg versprechen, hieß es am Lungenkrebs-Weltkongress mit rund 6.000 Teilnehmern in Wien (IASLC 17th World Conference on Lung Cancer, 4. bis 7. Dezember). Es geht dabei … Therapeutische Impfung gegen Lungenkrebs: Positive Ergebnisse weiterlesen