Behandlung in der Notaufnahme: Nur zwei Minuten pro Patient werden bezahlt

Immer mehr Patienten suchen nachts und am Wochenende die Notfallambulanz in einem Krankenhaus auf. Nicht alle sind Notfälle und könnten auch beim Hausarzt behandelt werden. Das muss jedoch sorgfältig abgeklärt werden. Für diese Untersuchungen können die Notfallambulanzen deutscher Kliniken seit April 2017 eine Abklärungspauschale abrechnen. Umgerechnet in Arbeitszeit pro Patient sind das gerade mal zwei Minuten!  Für jeden Patienten, den die Notfallambulanzen tagsüber an einen niedergelassenen Arzt verweisen, bekommen die Kliniken ein Honorar von 4,74 Euro. Nachts und am Wochenende beträgt die Pauschale 8,42 Euro. „Diese Beträge bildeten den Aufwand für die Kliniken jedoch nicht im Geringsten ab“, erklärt Professor … Behandlung in der Notaufnahme: Nur zwei Minuten pro Patient werden bezahlt weiterlesen

Kein Paracetamol gegen Katerkopfschmerzen!

Vorsicht: Das beliebte Schmerzmittel Paracetamol ist bei Katerkopfschmerzen tabu! „Alkohol und der Wirkstoff Paracetamol werden in der Leber teilweise über dasselbe Enzym abgebaut. Das Organ wird so doppelt belastet“, erklärt Dr. med. Jan-Peter Jansen, ärztlicher Leiter des Schmerzzentrums Berlin. Der Experte rät: „Gegen Katerkopfschmerzen sollten Betroffene lieber auf Alternativen wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen ausweichen.“

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Schwangerschaftsdiabetes: Erst Lebensstiländerung, dann Insulin

Diabetes ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft, die für die werdende Mutter wie für das ungeborene Kind ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt. Daher ist es umso wichtiger, dass jede Schwangere an dem gesetzlichen Screening in der Schwangerenvorsorge teilnimmt und mit der Behandlung nach der Diagnose so früh wie möglich beginnt, um die Gefahr für sich und ihr Kind zu minimieren. “Schwangerschaftsdiabetes: Erst Lebensstiländerung, dann Insulin” weiterlesen

Schwangerschaft: Hormonexperten raten zum Funktionscheck der Schilddrüse und zu Jodtabletten

Funktionsstörungen der Schilddrüse in der Schwangerschaft gefährden die Gesundheit von Mutter und Kind. Betroffen können alle Schwangeren sein. Risikopatientinnen sind Frauen mit vorbekannter Schilddrüsenerkrankung, Typ-1-Diabetes oder anderen Autoimmunerkrankungen, ältere Schwangere und Frauen mit Übergewicht. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) rät diesen Frauen, ihre Schilddrüsenfunktion testen zu lassen. Auch fordert sie, dass alle Schwangeren Jodtabletten einnehmen sollten.

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Fettleibigkeit: Mit Spritzen oder Skalpell der Adipositas auf den Leib rücken

Ernährungsumstellung und mehr Bewegung erzielen bei Menschen mit starker Fettleibigkeit oft nur eine begrenzte Wirkung. Das Problem ist nicht die Gewichtsabnahme, sondern das Halten des reduzierten Gewichts. Immer häufiger raten Ärzte ihren sehr fettleibigen Patienten daher zu einer Operation mit Magenverkleinerung oder Magenbypass. Zudem könnte eine neue Pharmakotherapie mit Analoga zu gastrointestinalen Hormonen Menschen mit ausgeprägter Adipositas langfristig helfen, berichteten Experten auf dem 60. Deutschen Kongress für Endokrinologie in Würzburg.

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Medikamente : Die Patienten wissen nicht, was sie nehmen sollen

Nach einem Krankenhausaufenthalt kennen die wenigsten Patienten die verordneten Arzneimittel, die sie künftig einnehmen sollen. Das birgt die Gefahr, dass sie die Medikamente nicht verschreibungsgerecht anwenden und im schlimmsten Fall unwissentlich ihre Gesundheit gefährden. Das zeigt eine Studie, die Diplom-Pharmazeutin Johanna Freyer und Dr. rer. nat. Claudia Greißing gemeinsam mit Kollegen 2016 in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) veröffentlicht haben.

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Masernerkrankungen weltweit: Impfschutz auch für Reisende wichtig

Nicht nur Deutschland verzeichnet in diesem Jahr erneut Masern-Ausbrüche, auch aus Italien, Belgien, Österreich und Rumänien werden hohe Fallzahlen gemeldet. Stark betroffen ist auch der westafrikanische Staat Guinea. Das CRM Centrum für Reisemedizin rät Reisenden prinzipiell, im Rahmen einer reisemedizinischen Beratung ihren Schutz durch Standardimpfungen zu prüfen und gegebenenfalls aufzufrischen oder etwa bei Masern nachzuholen. „Masern gehören zu den Krankheiten, gegen die geimpft werden kann“, betont Professor Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrums für Reisemedizin. „Da Masern nur beim Menschen vorkommen, könnten sie durch konsequentes Impfen sogar ausgerottet werden.“ Aufgrund schlechter Durchimpfungsraten treten sie in Entwicklungsländern häufig auf … Masernerkrankungen weltweit: Impfschutz auch für Reisende wichtig weiterlesen