Krebs als Folge der Immunalterung

Auch die Immunabwehr des Körpers altert, deshalb nehmen Krebserkrankungen im Alter zu. Wissenschaftler beschäftigen sich mit den Möglichkeiten, diese Immunschwächen zu erkennen und zu behandeln. Auch mit alternativen Vefahren.

Zu den normalen Alterungserscheinungen des Menschen gehören nicht nur Falten im Gesicht und das allmähliche Schwinden körperlicher Kräfte. Auch die Immunabwehr des Körpers altert, die Wissenschaftler sprechen von einer „Immunseneszenz“. Betroffen ist auch die körpereigene Krebsabwehr, weshalb Krebserkrankungen im Alter zunehmen.

Wissenschaftler haben in den letzten Jahren eine Reihe von Tests entwickelt, mit denen die Zahl und die Aktivität von Krebs-Abwehrzellen gemessen werden kann. Einige Kliniken bieten ihren Patienten bereits einen „Immunstatus“ an. Privatdozent Dr. Arndt Büssing von der Universität Witten-Herdecke warnt allerdings vor übertriebenen Erwartungen. Die Situation sei keineswegs so einfach wie bei HIV-Patienten, bei denen der Zustand des Immunsystems mit einem einzigen Messwert bestimmt werden kann. Eine vergleichbare Situation zur Abschätzung des Krebsrisikos, eine „Krebskonstellation“, gebe es nicht.

Noch weniger weiß die Wissenschaft derzeit darüber, wie diese Krebsanfälligkeit beeinflusst werden könnte. Dr. Büssing: „Natürlich kann und soll man Mangelzustände ausgleichen und versuchen günstige ´Bedingungen´ zu schaffen, aber es bleibt unklar, was nur ´Verschönerung´ des Immunstatus und was letztendlich therapeutisch effektiv ist.“ Ob die vorgeschlagenen Behandlungen vor Krebs schützen, das muss nach Ansicht von Dr. Büssing in Zukunft erst durch Studien gezeigt werden.

Andere Mediziner halten es dagegen bereits jetzt für möglich, Krebserkrankungen durch „Immunmodulation“ zu beeinflussen. Zu diesen Ärzten gehört Dr. Paolo Bavastro, der lange Zeit Chefarzt der Inneren Abteilung der Filderklinik war, einer anthroposophischen Klinik bei Stuttgart. Dr. Bavastro behandelt Krebspatienten mit komplementär-medizinischen Methoden, darunter auch Mistelextrakte, Vitamine und Mikronährstoffe, die zum Teil hochdosiert eingesetzt werden. Einer Überprüfung durch klinische Studien steht der Mediziner kritisch gegenüber. Auch die Patienten seien skeptisch. Dr. Bavastro: „Viele Patienten sind so hochmotiviert, dass sie gar nicht an klinischen Studien teilnehmen können.“

An der Universität Witten-Herdecke ist man dagegen daran interessiert, die Wirkung von komplementär-medizinischen Methoden in Studien zu erforschen. Dr. Cristina Stumpf hat für ihre Untersuchung alle 3007 Frauen angeschrieben, die seit Gründung der Tumorambulanz der Alternativ-Uni im Jahr 1981 wegen eines Brustkrebses mit Mistelextrakten behandelt wurden (nach der Operation und anderen schulmedizinischen Behandlungen). Bei 867 Patientinnen konnte die Ärztin das weitere Schicksal der Frauen recherchieren. Dr. Stumpf: „Die Fünf- und Zehn-Jahres-Überlebensraten unserer Patientinnen waren günstiger als in mehreren Tumorregistern.“ Die Medizinerin glaubt dabei ausschließen zu können, dass diese günstigen Ergebnisse allein Folge einer Auswahl von Patientinnen mit guten Heilungschancen waren. „Die meisten Patientinnen stammten aus dem Umkreis der Klinik, was eine Selektion unwahrscheinlich macht“, versichert Dr. Stumpf.

Raucher haben häufiger chronische Schmerzen

Rauchen ist auch Risikofaktor für die Entwicklung chronischer Schmerzkrankheiten. Wer als Schmerzpatient das Rauchen aufgibt, kann damit rechnen, dass sich sein Befinden verbessert, in einigen Fällen sogar ebenso gut wie durch Medikamente.

„Die Bedeutung von Tabakrauchen auf die Entstehung chronischer Schmerzsyndrome sowie von Raucherentwöhnung als therapeutische Maßnahme bei chronischen Schmerzsyndromen ist ein bisher von der Schmerztherapie vernachlässigtes Thema“, erklärt Dr. Winfried Häuser (Zentrum für Schmerztherapie, Klinikum Saarbrücken). Beim Deutschen Schmerzkongress in Bremen tauschen sich die Experten erstmals darüber aus.

Kopfschmerz durch Zigaretten

„Bei Clusterkopfschmerz stellt das Rauchen einen gesicherten (Auslöse-?) Mechanismus dar“, so Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer (Klinikum für Neurologie, Klinikum Saarbrücken. „Migränepatienten gaben Rauchen als Kopfschmerz-Triggerfaktor je nach Studie zwischen 1% und 3,2% an, Spannungs-kopfschmerzpatienten beschuldigten Rauchen in 2,8% als Auslöser.“ Rauchende Kopfschmerzpatienten geben in der Regel mehr Kopfschmerzphasen an als Nichtraucher. Das Hirninfarktrisiko ist bei rauchenden Migränepatientinnen signifikant erhöht.

Kopfschmerz bei „Gesunden“ durch Rauchen ist selten, aber es gibt offensichtlich Tabak-„brand“ abhängige Kopfschmerzen. Klagen von Passivrauchern über Kopfschmerzen sind bisher noch nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht und daher spekulativ. Erste Hinweise gibt es für das Entstehen von Cluster-Kopfschmerzen unter Passivrauchen. Hinweise, dass chronische Kopfschmerzen bei Rauchern schlechter zu therapieren sind, fehlen bisher. Die Wirksamkeit von Tabakentwöhnung bei rauchenden Kopfschmerzpatienten wurde bisher nicht untersucht.

Risiko für schmerzhafte innere Erkrankungen steigt

Eindeutig gesichert ist, dass das Rauchen Risikofaktor für viele internistische Erkrankungen ist, die mit chronischen Schmerzen einhergehen können: Neben der Verengung der Herzkranz- und Beingefäße (Koronare Herzerkrankung, periphere arterielle Verschlusskrankheit) und der entzündlichen Verengungen der Zehen- und Fingerarterien (Thrombangiitis obliterans) erhöht das Rauchen auch das Risiko für chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie Entzündungen des Dünn- und Dickdarmes (Morbus Crohn).

„Die relative Risikoreduktion eines erneuten Herzinfarkts durch Tabakabstinenz liegt zwischen 50 und 70 %. Das ist vergleichbar mit der relativen Risikoreduktion, die sich durch die derzeit gängige Praxis der Kombination von vier unterschiedlichen Medikamenten erzielen lassen“, unterstreicht Dr. Häuser. Rauchstopp führt außerdem zu einem eindeutigen Anstieg der schmerzfreien Gehstrecke bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Amputationen bei Thrombangiitis obliterans müssen fast nur bei Rauchern durchgeführt werden.

Das Risiko eines erneuten symptomatischen Rückfalls nach Operation bei Morbus Crohn wird durch Rauchstopp in der selben Größenordnung reduziert wie durch die Gabe des derzeit gängigen Immunsuppressivums Azathioprin, welches bei 1-2% der Patienten wegen schwerwiegender Nebenwirkungen abgesetzt wer-den muss. Ein positives Ergebnis einer endoskopischen Therapie bei chronischer Pankreatitis wird insbesondere durch den zusätzlichen Rauchstopp bestimmt.

Raucher haben öfter Rückenschmerzen

Raucher klagen häufiger als Nichtraucher über unspezifische muskoloskelettale Beschwerden, insbesondere im Rückenbereich. Trotz einer Vielzahl von Studien zu diesem Thema konnte jedoch ein kausaler Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und Nikotinkonsum bislang nicht gesichert werden. Empirisch belegt ist lediglich, dass Raucher auch bezüglich weiterer morbiditätsrelevanter Faktoren ein Risikoerhöhendes berufliches und psychosoziales Profil aufweisen. Studien zu den Effekten von Tabakentwöhnung bei Rückenschmerzen fehlen bisher.

Rauchstopp als Therapieergänzung

Die Effektivität von Rauchstopp als therapeutische Maßnahme bei einigen chronischen Schmerzsyndromen aus der Inneren Medizin ist eindeutig belegt, entsprechende Studien aus der Neurologie und Orthopädie fehlen noch. „Raucherentwöhnung ist nicht nur effektiv, sondern – im Vergleich zur medikamentösen, invasiven oder psychotherapeutischen Schmerztherapie – kostengünstig und nebenwirkungsarm“, so Dr. Häuser. Die Wirksamkeit ärztlicher Maßnahmen der Raucherentwöhnung (mehrmalige Kurzinterventionen, längerfristige Betreuung) einschließlich der Nikotinsubstitutionstherapie ist in Metaanalysen nachgewiesen.

Auch ärztliche und psychologische Schmerztherapeuten sollten sich mehr in der Raucherentwöhnung, insbesondere bei Patienten mit chronischen Schmerzen und ausgeprägter Nikotinabhängigkeit bzw. psychischer Komorbidität engagieren, fordern die Experten. Eine Raucherentwöhnung sollte daher ein obligater Bestandteil einer multimodalen Schmerztherapie bei chronisch viszeralen Schmerzsyndromen bei koronarer Herzerkrankung, peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Morbus Crohn und chronischer Pankreatitis sein.

Kropf oft unzureichend behandelt

Der Kropf – eine krankhafte Schwellung der Schilddrüse – zählt zu den häufigsten Hormonstörungen, wird aber in der täglichen Praxis nicht immer konsequent genug behandelt.

Eine große Querschnittsstudie kam kürzlich zu dem Ergebnis, dass die Dosis der verschriebenen Medikamente bei etwa 60 Prozent der Patienten angepasst werden sollte. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) verstärkt deshalb ihre Fortbildungsaktivitäten in diesem Bereich.

In der so genannten „Papillon 3“-Studie prüften Wissenschaftler die Versorgungsqualität in der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen, insbesondere dem Kropf. Dazu wurden im vergangenen Jahr mehr als 2000 Hausärzte und Internisten gebeten, Angaben zu jeweils zehn Patienten zu machen. Die Ergebnisse, die Professor Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger vom Krankenhaus München-Bogenhausen auf einer Tagung der Sektion Schilddrüse der DGE in Salzburg vorstellte, waren sehr beachtenswert: „Bei etwa 60 Prozent der Patienten wurde der Zielbereich unter einer Schilddrüsenhormon-, Jod- oder Kombitherapie nicht optimal erreicht“. Die meisten Patienten waren zu milde therapiert.

Um Schilddrüsenhormone wie Thyroxin und Triiodthyronin produzieren zu können benötigt die Schilddrüse Jod. Fehlt dem Körper das Element, versucht die Schilddrüse dies auszugleichen: sie erhöht die Zahl hormonproduzierender Zellen und schwillt dabei an. Die Folge ist ein Kropf – eine so genannte Struma. Um zu vermeiden, dass die Schilddrüse weiter wächst, können Ärzte den Patienten entweder Jod, Schilddrüsen-Hormone oder eine Kombination beider Medikamente verschreiben.

Um den Erfolg der Therapie zu kontrollieren und Nebenwirkungen zu vermeiden, die sich aus einer Über- und Unterdosierung ergeben können, kann der behandelnde Arzt die Konzentration des Hormons „TSH“ (Thyroidea stimulierendes Hormon) bestimmen. TSH wird in der Hirnanhangdrüse gebildet und reguliert die Bildung der Schilddrüsenhormone. Unter der Kombinationsbehandlung mit Schilddrüsenhormonen und Jod fällt TSH ab – allerdings nur, wenn ausreichend dosiert wird . Eine Übertherapie sollte aber auch vermieden werden. Die DGE empfiehlt Ärzten, bei Patienten unter einer Therapie mit Schilddrüsenhormonen einen TSH-Wert von 0,3 bis 1,2 Milli-Einheiten pro Liter anzustreben.

Vitamintherapie kann vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen

Wenn zuviel Homocystein im Blut ist, kann sich für die betroffenen Menschen die Gefahr einer lebensbedrohlichen Herzkreislauferkrankung um das Neunfache erhöhen. Ob man dieses Risiko mit der zusätzlichen Gabe bestimmter Vitamine senken kann, wird allerdings unter Fachleuten kontrovers diskutiert. Eine neue Studie zeigt nun aber, dass eine konsequente und hochdosierte Vitamintherapie doch einen guten Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt bieten kann.

Eigentlich ist Homocystein ein körpereigener Stoff. Er entsteht als Zwischenprodukt im menschlichen Stoffwechsel, ist aber für die Körperzellen extrem giftig und muss deshalb rasch wieder abgebaut oder in weniger gefährliche Substanzen umgewandelt werden. Zuständig für die schnelle und reibungslose Entfernung des Homocysteins sind drei Vitamine: Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6.

Ein dauerhafter Mangel an Folsäure sowie den beiden anderen Vitaminen bleibt daher nicht folgenlos. Das Homocystein wird nicht mehr vollständig eliminiert, sein Gehalt im Blut steigt an, die Wände der Blutgefäße werden angegriffen, das Blut gerinnt leichter, es können sich Ablagerungen bilden, die den Blutfluss behindern. Man spricht dann von Arterienverkalkung oder Arteriosklerose. Es liegt nahe, dass eine verbesserte Vitaminversorgung das Problem beseitigen könnte.

Ob Menschen, die bereits einen Schlaganfall erlitten hatten, durch eine Vitaminbehandlung vor einem Rückfall bewahrt werden können, sollte deshalb in einer großen Studie in den USA geprüft werden. Das Resultat jedoch enttäuschte die hohen Erwartungen, es konnte kein positiver Effekt der Vitamingabe nachgewiesen werden.

Inzwischen haben die Wissenschaftler ihre Studiendaten aber noch einmal einer kritischen Analyse unterzogen und dabei einige Fehlerquellen entdeckt. So war in der Untersuchung nicht berücksichtigt worden, dass dem Mehl in den USA und Kanada bereits seit 1996 standardmäßig Folsäure zugesetzt wird. Niedrige Folsäure-Werte sind in der dortigen Bevölkerung und somit auch in der unbehandelten Kontrollgruppe nur noch selten anzutreffen. Ein sinnvoller Vergleich mit den behandelten Patienten war also kaum möglich. Nicht gut genug kontrolliert worden waren auch die Vitamin-B12-Werte der Patienten. Schaltet man diese Fehlerquellen aus, fallen die Ergebnisse deutlich günstiger für die Vitamintherapie aus. Das Risiko für Schlaganfall und andere Herzkreislauferkrankungen verringerte sich um mehr als 20 Prozent.

Schätzungen gehen davon aus, dass bei zirka fünf bis zehn Prozent der deutschen Bevölkerung der Homocysteinspiegel den Grenzwert von 10 Mikromol pro Liter überschreitet. Um herauszufinden, ob man selbst zu dieser Risikogruppe gehört, sollte jeder ab 50 beim Arzt eine Homocysteinbestimmung vornehmen lassen, denn etwa ab diesem Alter steigt das Homocystein an. Benötigt wird nur eine kleine Blutprobe. Je nachdem, wie das Ergebnis ausfällt, wird der Arzt entweder Entwarnung geben oder Tabletten empfehlen, die eine Kombination der Vitamine Folsäure, B12 und B6 enthalten. Menschen, bei denen schon Gefäßprobleme bekannt sind, wird der Arzt wahrscheinlich zu einer Intensivtherapie mit Vitaminspritzen raten, weil so das Homocystein möglichst zügig wieder auf unbedenkliche Mengen verringert werden kann.

Quelle: Stroke, 2005; 36: 2404-2409

Starker Anstieg der Syphillis

Die „Safe-Sex“-Regeln der späten 1980-Jahre scheinen vergessen. Die Folge Die Folge: Die Syphilis breitet sich wieder aus.

Die guten Behandlungsmöglichkeiten der HIV-Infektion lassen immer mehr Deutsche sorglos werden. Die Folge ist eine rapide Zunahme einer anderen Geschlechtskrankheit, um die es in den letzten Jahrzehnten still geworden war: Die Zahl der Syphilis-Erkrankungen ist sprunghaft angestiegen. Mit 3,1 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner lag sie schon 2002 höher als in allen anderen westeuropäischen Ländern. Die Mehrzahl der Infektionen (70 Prozent) werde durch sexuelle Kontakte unter Männern übertragen, berichtet Dr. Joachim Dissemond vom STD-Kompetenzzentrum Nordrhein (STD steht für „sexually transmitted diseases“, also Geschlechtskrankheiten) in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift. Insbesondere HIV-positive homosexuelle Männer würden immer häufiger auf Kondome verzichten – auch bei häufig wechselnden Partnerschaften oder riskanten Sexualpraktiken.

Dass sie sich mit einer Syphilis anstecken könnten, sei den meisten nicht bewusst. Der Grund: Die frühere „Geißel der Menschheit“ ist kaum noch bekannt. Doch „Treponema pallidum“, der Erreger der Syphilis, war niemals vom Aussterben bedroht, obwohl mit Penicillin seit den 1940er-Jahren eine äußerst wirksame Behandlung zur Verfügung steht. Resistenzen wie bei vielen anderen Bakterien sind nach Auskunft von Dr. Dissemond bisher nicht aufgetreten. Und bei Penicillin-Allergie stehen alternative Antibiotika zur Verfügung.

Seine Überleben verdankt der Syphiliserreger der hohen Ansteckungsfähigkeit, laut Dr. Dissemond beträgt die „Trefferquote“ schon nach einmal Sex 60 Prozent. Im Mittel 21 Tage (Streubreite 3 bis 90 Tage) später kommt es dann zu dem meist schmerzlosen Geschwüren (Ulcus durum auch „harter Schanker“ genannt) am Eintrittspunkt der Erreger. Bei Männern ist dies meistens die Eichel oder der Übergang zum Penisschaft. Je nach Art des Sexualkontakts können aber auch Mundschleimhaut, Gesichtshaut oder Brustwarze betroffen sein. Auf etwa 5 Prozent schätzt Dissemond diese „extra-genitalen Manifestationen“.

Das Geschwür enthält massenhaft Bakterien, die nach einem Abstrich unter dem Mikroskop sichtbar sind. In der Regel verlassen sich die Ärzte heute bei der Diagnose jedoch auf Antikörpertests. Wird die Diagnose verpasst und keine Penicillin verordnet, heilt das Ulcus nach 2 bis 3 Wochen von selbst ab. Doch die Bakterien haben sich über einen Lymphknoten (der in den ersten Wochen angeschwollen ist) längst im Körper ausgebreitet. Etwa 9 Wochen nach der Ansteckung beginnt die zweite Phase der Erkrankung, von den Ärzten als sekundäre Syphilis bezeichnet. Die Beschwerden können sehr vielfältig sein. Typisch, aber nicht immer leicht zuzuordnen, ist ein Hautausschlag mit 0,5 bis 1,5 cm großen Rötungen. Häufig sind auch fleckförmige Aufhellungen der Haut am Hals, die als „Halsband der Venus“ bezeichnet werden. Viele Erscheinungsformen der Syphilis haben ähnlich klangvolle Namen, sind deshalb aber nicht unbedingt leicht zu erkennen.

In etwa 75 Prozent der Fälle heilt die Syphilis nach dem Sekundärstadium aus – auch ohne Antibiotikabehandlung. In den anderen Fällen tritt die Syphilis – oft nach einer jahrelangen fast beschwerdefreien Zeit – in das dritte Stadium (tertiäre Syphilis) ein. In verschiedenen Körperregionen bilden sich Gewebswucherungen, sogenannte Gummen. Sie zersetzen auch die Wand der Bauchschlagader, was zu tödlichen inneren Blutungen führen kann. Ansteckend ist die Krankheit jetzt kaum noch. Die Bakterien wüten jetzt vor allem im Inneren des Körpers. Dies gilt auch für das Endstadium, in welchem es zum Befall des Gehirns kommt. Unbehandelt gehen die Patienten an fortschreitenden Lähmungen und Demenz zugrunde.

A. Körber et al.: Syphilis – Die Rückkehr der „Geißel der Menschheit“; Deutsche Medizinische Wochenschrift 2004; 129 (39): 2053-2059

Essstörungen: Fordern statt verwöhnen

Ein Grund, warum Jugendliche – in erster Linie Mädchen – immer wieder unter Essstörungen leiden, könnte darin liegen, dass die Kinder zu wenig gefordert werden. Die österreichische Medizinerin und Psychotherapeutin Barbara Reiterer, die auch als Schulärztin tätig ist, hat sich dem Thema angenommen und wesentliche Kernbereiche von Verhaltensregeln für Eltern, deren Kinder unter solchen Problemen leiden, heraus gearbeitet.

„Betroffen sind häufig Mädchen, die in geordneten Verhältnissen aufwachsen und deren Eltern immer wieder erklären, sie hätten ihre Kinder umhätschelt und versucht, alles ganz perfekt zu machen“, so Reiterer im pressetext-Interview. Es komme häufig vor, dass die Kinder eingesperrt in ihren Zimmern sitzen würden und die gemeinsame Nahrungsaufnahme aber auch andere Aktivitäten verweigern.

In seinem Buch „Fordern statt Verwöhnen“ teilt der Autor Felix von Cube Erkenntnisse mit, die vielleicht Erklärungsansätze liefern können, meint die Expertin: „Cube verknüpft die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie mit den Mechanismen von Verwöhnung, Anspruchsverhalten und Aggression.“ Demnach führe Verwöhnung als Lust ohne Anstrengung zu verheerenden Folgen: Zu Umweltzerstörung und Gewalt, zu Drogensucht und zu Null-Bock-Gefühlen.

„Als Schulärztin und in meiner psychotherapeutischen Praxis erlebe ich viele derartige Fälle“, bestätigt die Medizinerin. „Lust ohne Anstrengung führt zu aggressiver Langeweile und diese sucht nach immer größerer Lust. Damit ein junger Mensch zu einem souveränen, reifen Erwachsenen werden kann, braucht es die Erziehung, die vom Fordern zum Selbstfordern führe. Sich selbst zu Fordern ist mit Anstrengung verbunden und zu dieser Anstrengung ist das kleine Kind bei entsprechender Motivation und Begleitung bereit, alleine ist es jedoch dazu nicht fähig ein gutes Vorbild erleichtert den Lernprozess. „Es gibt einige wesentliche Bereiche, an die Eltern fordernd und damit auch fördernd herangehen können, damit sie ihnen dieses Schicksal ersparen können“, zeigt sich Reiterer überzeugt. Diese sind: Ernährung, Bewegung, Kommunikation, Stimmung und Umwelt.

„Zum Thema Ernährung erlebe ich immer wieder, dass es von großem Vorteil sein kann, wenn es in der Familie Regeln, Struktur und Rituale gibt“, erklärt die Expertin. So lerne ein Kind ein Ritual und Verbindlichkeit, wenn es vor dem Essen die Hände waschen muss. Es lerne warten und trainiere damit Frustrationstoleranz, wenn mit dem Essen gemeinsam begonnen wird. „Kinder lernen Achtsamkeit und Rücksicht, wenn sie sich an die Speisenfolgen halten, und nicht bereits die Nachspeise verschlingen dürfen, während die Erwachsenen noch die Hauptspeise essen.“ Die Expertin rät zudem, dass Kindern im Alltag gesunde, selbstkreierte Hausmannskost angeboten wird. „Beim Thema Bewegung stelle ich fest, dass Kinder zwar einen natürlichen Bewegungsdrang haben, jedoch Modelllerner sind. Das heißt, wenn sich Eltern wenig bewegen, tun es auch die Kinder immer weniger“, so Reiterer. Es sei nicht günstig, Kinder danach zu fragen, ob sie wandern gehen wollen, oder nicht. „Wenn die ersten zähen Minuten überwunden sind, haben die meisten gesunden Kinder Spaß an den Wanderungen.“ Zum Thema „Fordern zur Bewegung“ gehöre es auch, Kinder vor TV- und Computerverwahrlosung zu schützen.

„Über die sprachliche Kommunikation vermitteln wir nicht nur Information sondern auch Gefühle und Werte“, betont Reiterer. „Wenn ein dreijähriges Mädchen nur mit ihrem Zeigefinger in Richtung Butter zu zeigen braucht, und beide Eltern fast synchron zur Butter greifen, um sie ihr zu reichen, dann haben sie dem Kind die Chance geschmälert, sich gut artikulieren zu lernen.“ Es sei oft eine große Herausforderung für die Eltern, wenn Kinder im Trotzalter sehr zornig werden und die Eltern beschimpfen, dennoch ruhig und besonnen zu bleiben. „Das Kind vor seinem eigenen Trotz zu schützen und trotzdem Mut zu den Grenzen zu haben und dem Kind abzuverlangen, dass es Grenzen und Ablehnung einfach aushalten muss.“ Letztlich sei die Stimmung im Haus von großer Bedeutung für die seelische Gesundheit aller Mitglieder und auch für die Energie, die verfügbar ist. Zudem ist es erwiesen, dass Kinder, die verwöhnt werden, schlechter vor Suchtentstehung geschützt sind“, erklärt die Expertin.

„Nicht jeder Konsumwunsch muss erfüllt werden, man kann Kindern zeigen, dass es nicht nur materielle Wünsche geben muss, sondern vielleicht Erlebnis- oder Begegnungswünsche“, meint die Medizinerin. „Nicht alles, was Spaß macht, muss einen Schaden an der Umwelt hinterlassen, und es liegt in der Führungsaufgabe der Erwachsenen, den Kindern diesbezüglich Achtsamkeit zu zeigen aber auch abzuverlangen.“

Didgeridoo spielen hilft gegen Schnarchen

Schweizer Forscher konnten zeigen, dass regelmässiges Didgeridoo spielen den Schweregrad des krankhaften Schnarchens vermindern kann. Für Patienten, bei denen eine Behandlung mit nächtlicher Überdruckatmung (CPAP-Therapie) nicht geeignet ist, ist Didgeridoo spielen daher eine attraktive Alternative.

Beinahe jeder Zweite schnarcht und stört seine Partnerin oder seinen Partner beim Schlafen. Drei Prozent der Normalbevölkerung leidet unter „krankhaftem Schnarchen“, dem so genannten obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. Die Schlafqualität ist bei diesen Menschen deutlich eingeschränkt.

Muskeltraining hilft

Wie kommt dieser Effekt zustande? Otto Brändli meint: „Bei Patienten mit einem Schlafapnoe-Syndrom sind die Muskeln, welche die oberen Atemwege offen halten, schwächer ausgebildet. Beim Didgeridoo spielen wird genau diese Muskulatur dank der speziellen Atemtechnik stark beansprucht und trainiert.“

Die Studie der Zürcher Forscher eröffnet neue Perspektiven in der Behandlung des Schnarchens. Sie zeigt, dass die oberen Atemwege mit einem intensiven Training besser offen gehalten werden können. Dass dieser Effekt mit Didgeridoo spielen erreicht werden kann, ist für viele Patienten attraktiv. Es ist leicht durchführbar und wird gleichzeitig als entspannend empfunden. Im Gegensatz etwa zur CPAP-Therapie, bei der die Patienten in der Nacht eine Nasenmaske tragen müssen, mit der sie mit Raumluft beatmet werden. Solche Therapien scheitern oft daran, dass sie für die Patienten belastend sind und nach kurzer Zeit wieder abgebrochen werden.

Die Studie wurde am 23. Dezember 2005 in der Online-Ausgabe des „British Medical Journals“ publiziert.

Versicherungsschutz für Kinder wichtig

Die gesetzliche Unfallversicherung für Kinder greift nur bei Unfällen, die sich im Kindergarten oder der Schule oder auf dem direkten Weg dorthin ereignen. Kinder, denen beim Spielen in der Freizeit etwas passiert, verfügen über keinen gesetzlichen Versicherungsschutz.

Eine TNS-Infratest-Studie stellt fest: Die Absicherung gegen Unfall-Risiken hinkt dem Versicherungsbedarf hinterher. Für etwaige Folgeschäden bis hin zur Schul- oder Berufsunfähigkeit müßten die Eltern schlimmstenfalls ein Leben lang aufkommen.

Als Hinderungsgrund Nummer 1 für einen ausreichenden Versicherungsschutz für die Kleinen werden – wie häufig – die fehlenden finanziellen Mittel angeführt. 22 Prozent der Eltern geben indessen an, sie hätten sich noch nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigt und sechs Prozent sind die angebotenen Möglichkeiten zu kompliziert.

Nach den aktuell vorliegenden Ergebnissen verfügen 32 Prozent der Familien mit minderjährigen Kindern über keine speziellen Kinderversicherungen. 2002 waren dies noch 41 Prozent. Am häufigsten sind Kinder in Deutschland gegen Unfallfolgen abgesichert – sei es über eine eigene Unfallversicherung oder eine gemeinsame Familienunfallversicherung. In den neuen Bundesländern sorgen Eltern auf diese Weise häufiger vor als in den alten Bundesländern.

Mit einer heutigen Verbreitung von 54 Prozent gegenüber 47 Prozent in 2002 ist bei der Unfallversicherung die größte Zunahme feststellbar. Dies ist vor allem auf die höhere Zahl an Familienunfallversicherungen zurückzuführen. Einen ähnlich hohen Zuwachs erfuhr die Kinderinvaliditätsversicherung auf mittlerweile 13 Prozent (2002: sieben Prozent), doch hat sie noch nicht den Stellenwert erreicht, der ihr aus Sicht der Bezugspersonen als zweitwichtigster Kinderversicherung zukommen würde. In jeder fünften Familie besteht weiterhin für Kinder eine Ausbildungsversicherung.

Nur fünf Prozent der Familien in Deutschland verfügen für ihre Kinder über eine private Rentenversicherung und lediglich zwei Prozent über eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Insgesamt betrachtet sind die Kinder vielfach weniger abgesichert als es den Eltern, Großeltern oder anderen Bezugspersonen wichtig wäre. Dies unterstreicht der Blick auf die Hinderungsgründe: Nur 17 Prozent der Eltern meinen, dass ihre Kinder bereits ausreichend abgesichert sind.

Bedarf erkannt: Kinderunfallversicherung und private Rentenplanung für die Kleinen

Die größte Gefahr für ihre Kinder sehen Eltern, Großeltern und andere Bezugspersonen in Unfällen. 42 Prozent ist die Absicherung mittels einer Kinderunfallversicherung äußerst wichtig oder sehr wichtig. Allerdings werden nachhaltige Behinderungen weitaus häufiger durch Krankheiten als durch Unfälle ausgelöst.

Die Kinderinvaliditätsversicherung federt hierbei schwere Krankheitsfolgen z.B. bei Diabetes, Krebs, Epilepsie oder Hirnhautentzündung ab. Dieses Risiko wird von Seiten der Bezugspersonen schon wesentlich weniger wahrgenommen – nur für 27 Prozent ist es äußerst oder sehr wichtig. Weiterhin legen 22 Prozent großen Wert auf die Berufsunfähigkeitsversicherung für das Kind – für den Fall, dass es durch einen Unfall oder eine Krankheit keinen Beruf mehr ausüben kann.

Neben gesundheitlichen Risiken steht bei der Vorsorgung von Kindern auch die Sicherstellung von finanziellen Zielen im Fokus. Als gleich wichtig wird diese mittels eines Sparplans bzw. Fonds wie mittels einer Ausbildungsversicherung eingestuft (jeweils 26 Prozent). Bei der Ausbildungsversicherung handelt es sich um eine Lebensversicherung mit einem festen Auszahlungstermin (z.B. dem 18. Geburtstag), bei der die Beiträge angelegt werden und die Versicherung bei Tod oder Berufsunfähigkeit des Versorgers die Prämien übernimmt.

Angesichts der Diskussion über die sinkende gesetzliche Altersrente fällt auf, dass immerhin 17 Prozent der Bezugspersonen es für angebracht halten, bereits im Kindesalter die Grundlage für einen Vermögensaufbau auf Basis einer privaten Rentenversicherung zu schaffen. Die Schlusslichter bilden zum einen die Klassiker Heirats-/Aussteuerversicherung und zum anderen die Schulunfähigkeitsversicherung, ein Neuling unter den Versicherungsprodukten für Kinder.

„Die Produkte der Versicherer unterscheiden sich häufig in Feinheiten: Beispielsweise bei der Invaliditätsversicherung existieren unterschiedliche Regelungen zur Einstufung des Invaliditätsgrads oder der einbezogenen Krankheiten. Meist haben die Eltern für den Invaliditätsfall die Wahl zwischen einer einmaligen Summe, einer lebenslangen Rente oder einer Kombination aus beidem. Hier ist eine gute Beratung durch den Versicherungsvermittler wertvoll und hilft bei der Entscheidung“, erläutert Manfred Kreileder, Finanzmarktexperte bei TNS Infratest.

TNS Infratest, Presseinformation vom 09.11.2005

Höchste Zeit für die persönliche Planung

Leider passiert es immer wieder, dass wichtige Termine oder Dinge, die man sich für das neue Jahr vorgenommen hat, in Vergessenheit geraten. Mit einem Jahreskalender und einer Stunde Planungszeit können Sie dies vermeiden!

  • Geburtstage: Im Kalender eintragen, runde Geburtstage und Jubiläen extra kennzeichnen

  • Ferien: Praxisferien, Schulferien und freie Tage farblich kennzeichnen

  • Urlaub: ebenfalls farblich kennzeichnen. Reisepässe und
    Personalausweise auf Gültigkeitsdauer überprüfen

  • Auto: TÜV und ASU überprüfen, als To-Do im entsprechenden Monat eintragen

  • Bankunterlagen: Freistellungsaufträge, Gültigkeit von EC- und Kreditkarten überprüfen

  • Verträge: Welche Verträge laufen 2006 aus? Versicherungen? Telefon, Handy? Leasingobjekte? Fachzeitschriften?

  • Sieben Tipps, mit denen Sie das Leben leichter nehmen

    Nicht alles lässt sich einfach so ändern – und mit positivem Denken alleine löst sich der Stress auch nicht in Luft auf. Manchmal ist man einfach bestimmten Umständen ausgeliefert. Dann gibt es oft nur eine Möglichkeit: Zunächst die persönliche Einstellung in vielen Dingen zu ändern.

    Das ist der erste Schritt, sich aus der Stress-Spirale selbst befreien zu können. Denn in der Tat entsteht ein Gutteil der Belastungen im eigenen Kopf, in der eigenen Begrenztheit. Viele Probleme wären mit ein wenig mehr Gelassenheit deutlich leichter zu bewältigen.
    Folgende 7 Tipps weisen Ihnen den Weg:

  • Beißen Sie sich nicht an Kleinigkeiten fest. Bemühen Sie sich, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Legen Sie nicht jedes Wort der anderen auf die Goldwaage. Fühlen Sie sich nicht unablässig durch alles Mögliche herausgefordert.

  • Bewerten, urteilen und richten Sie nicht pausenlos. Nehmen Sie das Tun und Lassen um sich herum zunächst nur zur Kenntnis. Lassen Sie es zu, dass andere anders denken, fühlen, handeln und entscheiden als Sie.

  • Versuchen Sie nicht, alles und jedes im Griff zu behalten. Machen Sie es sich zu Eigen, Menschen, Ereignisse und Situationen nicht nur aus Ihrem Blickwinkel anzuschauen. Versuchen sie nicht, alles und jeden zu beeinflussen.

  • Betrachten Sie Belastungen als Herausforderungen. Gewöhnen Sie sich daran, im vermeintlich Schlechten auch das Gute, Förderliche zu sehen. Begreifen Sie schwierige Lebenssituationen auch als Entwicklungschance. Sehen Sie darin Anstöße, längst fällige Probleme zu lösen oder neue Wege auszuprobieren.

  • Akzeptieren Sie Realitäten. Pflegen Sie Ihre Ideale, Träume und Wunsch-Vorstellungen, aber verrennen Sie sich nicht in ihnen. Machen Sie Ihre Hoffnungen nicht zur Messlatte Ihrer Lebensqualität. Wenn Sie alles in Ihrem Leben mit dem falschen Maßstab messen, werden Sie nie Freude über Erreichtes empfinden.

  • Identifizieren Sie sich nicht vorschnell. Bewahren Sie sich Ihre innere Unabhängigkeit. Bilden Sie sich stets Ihre eigene Meinung. Überzeugen Sie durch Handeln, nicht durch Worte. Profilieren Sie sich als gemeinschaftsorientierter, kooperativer, aber unabhängiger Kopf. Lernen Sie, nein zu sagen, ohne zu verletzen.

  • Vergeben und verzeihen Sie. Entlasten Sie sich konsequent von kräftezehrenden und blockierenden Gefühlen des Gekränktseins, des Grolls, des Hasses und des Nachtragens. Schleppen Sie eine tatsächliche oder vermeintliche Kränkung nicht ohne Ende mit sich herum. Ziehen Sie Ihre Schlüsse aus entsprechenden Erfahrungen und legen Sie diese dann besser ad acta.

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